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Hufkrebs Aktuell

Equiner Hufkrebs oder Strahlkrebs

Team Markus Raabe (Gründer von EQUIWENT) hilft europaweit den Pferden in Not.
Sein Team besteht aus spezialisierten Ärzten und Hufbearbeitern.
Er selbst ist der Inhaber der Pferdeklinik EquiVet in Rumänien.
Raabe gründete europas erste nonprofitale Pferdeklinik in der EU.

Wir sind eine Pferdetierklinik, speziell für Huferkrankungen und undefinierte Lahmheiten.

Wir sind ein orthopädischer Fachbetrieb. Die Diagnostik von unergründlichen Lahmheiten und die orthopädische Antworten dazu, sind unser tägliches Arbeitsfeld.

Sehr oft geht es bei Markus Raabe um Hufkrebs,
Hufrollensyndrom  und andere arthrotische Pferdeleiden.

Lahme Pferde, ohne bisherige Besserung und verzweifelte Besitzer, sind unser Einsatzgebiet.

Entgeltlich (also mit Bezahlung) betreuen wir weltweit Spitzensportler im Dressursport.
Das Team betreut bisher viele olympische Reiter auf verschiedenen Kontinenten.
Markus Raabe ist also im Bereich der Equinen Orthopädie und des Leistungsports Zuhause.
Auch Onlineseminare und Workshops für Hufbearbeiter gehören zu seinem Leistungsangebot.

Zudem leitet er die HILFSORGANISATION EQUIWENT.
Equiwent kümmert sich um bedürftige Arbeitspferde auf der ganzen Welt und  ist auch im humanitären Bereich tätig. Zum Beispiel in Rumänien repariert Equiwent Schulen und baut Notunterkünfte für Menschen in extremer Not.

HUFKREBS – STRAHLKREBS –
SOHLENKREBS – ECKSTREBENKREBS

Parakeratose (Hufkrebs) ist heilbar.

Hufkrebs hat nichts mit dem klassischen Krebs zu tun. Es gibt weder Metastasen noch Melanome. Daher ist die Bezeichnung „Hufkrebs“ eigentlich falsch bzw. irreführend. In den vergangenen 20 Jahren behandelten wir fast 800 Pferde wegen Hufkrebs. Unser Erfahrungsschatz ist ebenso hoch, die Erfolgsquote liegt bei 99 %!
Von 100 „aussichtslosen Hufkrebs-Pferden“ bekommt das Team um Markus Raabe also 99 Pferde wieder völlig gesund.

Vorwort von Markus Raabe:
Das Internet ist voll mit Ratschlägen.
Leider auch vielen dummen Ratschlägen.

Seit nun 20 Jahren beschäftige ich mich mit diesem Thema. Ich betreibe eine Tierklinik für Huferkrankungen. Tierärzte und Hufschmiede arbeiten gemeinsam, Hand in Hand. Oftmals haben unsere Patienten bereits eine jahrelange Tortur hinter sich. Vom Geistheiler bis zum übermütigen Hufpfleger haben wir schon alles erlebt und auch vom „speziellen“ Zusatzfutter bis zum Wunderbalsam ist uns alles bekannt. Selbsternannte Heiler verlängern und verschlimmern den Leidensweg zusätzlich oft nur.

Bei uns gibt es wissenschaftliche und medizinisch fundierte Fakten. Wer das nicht mag, ist woanders besser aufgehoben. Eine Referenzliste, welche den Erdball umspannt, spricht hier eine eigene Sprache.

Wir können auch zu Ihnen kommen. Egal ob Sie in Paris, Palermo oder Paderborn wohnen.
Jedoch ist dies mit erheblichem Aufwand und entsprechenden Kosten verbunden.

Über 800 Pferde (Hufkrebspatienten) wurden bisher durch uns behandelt.
Die Kunden und Kundinnen kommen von allen Kontinenten zu uns nach Rumänien.

Ein KOSTENLOSER WEG ZUM ERFOLG GEGEN HUFKREBS

OPERATION IN DER PFERDEKLINIK EQUIWENT Eine kostenlose Tierklinik am Ende der EU.

Wer kommt für unser kostenloses Hilfsprogramm in Betracht?
Zunächst einmal Pferde von Besitzern welche bereits Möglichkeiten  nutzten und eine konservative Behandlung bereits erfolglos verlief.
Es handelt sich also um austherapierte Pferde.

Kunde bringt Patient stationär zu uns (Rumänien) bis zur Heilung.
Dieser Schritt ist natürlich der letzte Weg. Denn die Entfernung ist groß und der Aufwand sollte angemessen sein. Wir versuchen natürlich zuerst einen geeigneten Platz in Deutschland für Sie zu finden.

Senden Sie uns einfach eine Mail mit ihrem Anliegen.
Wir versuchen zu helfen.

In der Regel sind die Pferde für ca. 6 bis 9 Wochen bei uns zu Gast, Vollpension.

 

Der Hufkrebs ist ausgeprägt und tief manifestiert?
Das Pferd wurde bereits erfolglos in Deutschland behandelt, alle Möglichkeiten sind ausgeschöpft? 

Die Euthanasie steht bevor? 
Sie sind verzweifelt und am Boden zerstört?
Schicken Sie ihr Pferd zu uns in den Urlaub.
Denn Sie haben NICHTS zu verlieren.

 

Das Pferd wird stationär bei uns in Rumänien aufgenommen.

Ja, ein langer Weg – aber selbst Pferde aus  der gesamten EU, Asien, Australien und den USA fanden schon zu Markus Raabe und seinem Team. 
Tierarzt und Hufschmied operieren das Pferd und versorgen es bis zur vollständigen Genesung. Die OP findet stets ohne Vollnarkose, als Standnarkose, statt. 

Oft können wir auch unser bekanntes, schonendes Verfahren, anwenden.
Es ist die elektrochemische Verödung von Hufkrebs.
Diese Methode wurde von Markus Raabe vor über 10 Jahren entwickelt und ist besonders schonen.

Eine klassische Operation wird somit ersetzt.
Nach Ausheilung wird das Pferd an den Besitzer zurück übergeben und ist wieder vollkommen gesund und einsatzbereit.

Was ist in unserem kostenlosen Ausnahmeangebot enthalten?
Enthalten sind die Operation, alle Blutbilder und Untersuchungen, alle Röntgenaufnahmen, Zahnbehandlung, die gesamte Versorgung und die Therapie. Es gibt definitiv keine Kosten sofern Sie die Anforderungen erfüllen. Fairer kann eine Tierklinik nicht sein.
Raabe und Team bieten seit über 20 Jahren kostenlose Hilfe für verzweifelte Pferdebesitzer an.

Wenn Sie einen Termin bei Markus Raabe und seinem Team wünschen, so senden Sie bitte eine Mail.
Erklären Sie kurz ihr Problem, senden Sie bitte aktuelle Fotos mit.

Vergessen Sie bitte nicht Ihre Rufnummer.
Kontakt Markus Raabe: horseclinic@equiwent.org

Wissenswertes über Hufkrebs

Leider wird die Diagnose „Hufkrebs“ zu häufig und unbegründet ausgesprochen. Oftmals liegt tatsächlich nur eine Entzündung des Strahlpolsters vor. In Begleitung einer extremen Huffäule kann die Zersetzung der Weichhorngewebeschichten des Hufstrahls oft mit Hufkrebs verwechselt werden. Auch bei erheblichen Strahlfäuleprozessen können wir erfolgreich helfen, allerdings haben wir keinen Einfluss mehr, wenn das Pferd wieder zu Hause angekommen ist.

Zwei entscheidende Unterschiede:
Hufkrebs hat nichts mit Strahlfäule zu tun! Hufkrebs ist ein Wachstumsprozess!
Fremdes Gewebe wächst in großer Geschwindigkeit hinzu.

Strahlfäule ist ein Zerfallsprozess! Vorhandenes Gewebe wird zersetzt und schwindet somit. Beides sind stinkige und faulige Prozesse, optisch ähnlich, jedoch unterschiedlicher Natur!

Durch falsche Fütterung, Stoffwechsel-störungen und Veränderungen an der Huflederhaut kann es zu krebsartigen Wachstumsstörungen kommen. Meistens wachsen blumenkohlartige, spongiforme Geschwüre aus dem Strahlkörper. Seltener sind die Eckstrebenwände zuerst betroffen. Nach entsprechender Population der befallenen Zellen können die Eckstrebenwände, Sohlenkörper und auch die Hufballen befallen sein.

Die Keimschichten (stratum germinativum) produzieren übermäßig viel stinkendes, käsiges Horn, welches sich übermäßig nekrotisch entzündet, da Bakterien ungehindert in das spongiforme Gewebe eindringen können. Die Hornbildungsstörungen nennt man „Parakeratose“. Und eine Parakeratose als solche kann an jedem hautbedecktem Körperteil des Pferdes auftreten.

Noch vor einigen Jahren wurde behauptet, dass Hufkrebs durch Strahlfäule, und somit durch Bakterien, welche Entzündungen auf der Huflederhaut verursachen, entsteht. Ärzte ermahnten die Pferdebesitzer zu mehr Hygiene in der Box und am Pferd. Viele der Hufkrebspferde hatten aber niemals Strahlfäule! 

Auch bei diesem Bild handelte es sich nicht um Hufkrebs.

Tritt Hufkrebs häufiger bei Trabern oder Vollblütern auf? Nein, das ist falsch.  
In den letzten zwanzig Jahren habe ich zahlreiche Pferde mit Hufkrebs erfolgreich operiert, viele Tiere waren Traber, Quarter, Warmblüter, Tinker, Trakkis oder Blüter 
In der gängigen Literatur zu diesem Thema werden Sie allerdings darauf hingewiesen, dass Kaltblüter sowie Pferde mit einer weiten Hufform am häufigsten betroffen sind. Auch das stimmt nicht!

Mir persönlich sind bei meiner Tätigkeit nur wenige Kaltblüter unter das  Messer gekommen, und die weite Hufform ist mir auch selten begegnet.

Am häufigsten erzählten mir die Kunden, dass der Patient zuvor einen Aufenthalt in einer Klinik oder zumindest eine erwähnenswerte medikamentöse Behandlung in den letzten Monaten bis zum optischen Erscheinungsbild der Modifikation hatte.
Das soll heißen, dass auch große Dosen an Medikationen deutlich das Stoffwechselsystem der Pferde irritieren können. Ähnliche Fälle sind vielen Pferdebesitzern nach starken Kortisonbehandlungen mit anschließender Hufrehe bekannt.

Die befalllenenen Stellen müssen radikal entfernt werden.
Deutlich können wir hier die Verhornungstörung sehen. Hier handelt es sich um eine Parakeratose.

In einem Experiment hat man Pferde künstlich unter Zinkmangelzustände gesetzt. Nach einigen Tagen breitete sich die Parakeratose aus! Aus künstlichen Übersättigungszuständen mit Vitamin A modifizierten sich Keratome am Strahlkörper des Pferdes, es kam zu Dysplasie der Epidermis.

Ebenso wie ich Hufkrebs künstlich „einschalten“ kann, so kann ich ihn auch wieder deaktivieren. 
Stoffwechselstörungen begünstigen Hufkrebs
Es lässt sich also beweisen, dass Stoffwechselstörungen oder toxische Beeinträchtigungen Hufkrebs hervorrufen können. Bei Gewebeuntersuchungen  wurden Vertreter der taxonomischen Familie (Bakteroidaceae) nachgewiesen.

(Daraus folgend) begünstigende Faktoren:
• Zinkmangel, Selenmangel
• Vitamin A Übersättigung
• Stoffwechselschwäche
• Fehlfütterung (meistens überfütterte Pferde)

Desweiteren hat man in diesem Experiment das Bakterium „Fusobacterium necrophorum“ isoliert, doch konnte man bisher noch nicht herausfinden, ob dieser Keim als Konterminat oder als Krankheitserreger gewirkt hat.
In Einzelfällen waren Dermatiden zu betrachten und auch eine Beteiligung von „Fusobacterium necrophorum“ an Mesenterialabzessen (zusammen mit Actinomyces pyogenes und Streptococcus equi) wurde bewiesen!

Somit konnte bewiesen werden, dass Hufkrebs in Verbindung mit vielen Bakterien gesichtet wurde, aber diese Bakterien waren nicht für die Erkrankung verantwortlich, sondern kamen nach Ausbruch der Krankheit hinzu.

Wird der Hufkrebs entdeckt, so ist die weitere Vorgehensweise von entscheidender Bedeutung für die Heilungschancen.

  • Das Pferd wird unverzüglich auf eine ausgewogene Diät gesetzt (für die nächsten Monate keine Möhren, Leckerchen, Müsli oder Kraftfutter und keine Silage!)
  • Eine Blutbildanalyse und ggfs. Tetanusimpfung erfolgt durch uns.
  • Termin zwecks Anamese mit uns abstimmen.
  • Operation aller befallenen Hufe unter einer Sedierung im „Stehen“.
  • Sind die Hufballen mit befallen, so müssen die befallenen Stellen chirurgisch entfernt und chemisch verödet werden.
  • Spezialhufeisen mit sehr starkem Druckverband. (Hufbeschlag nur temporär, wird nach 14 Tagen entfernt)
  • Ich persönlich modelliere gerne Hufschuhe aus Kohlefaserkunststoff, dies erleichtert die spätere         Wundversorgung.
  • Als Wundversorgung ist ein 2-mal täglicher Verbandwechsel vorgesehen. Nach ca. 10 Tagen kann bei guter Heilung der Verbandwechsel auf 1-mal täglich reduziert werden. 
  • Wechselweise wird zur Wundgenesung Lotagenlösung, Jodalkohol und Merbrominlösung zu 2 % empfohlen. 
  • Begleitend können (je nach befinden) in den nächsten 8 Tagen  nach der OP schmerzstillende Medikamente verabreicht werden.
Hier wurde eine Nekrose aus dem Dorsum entfernt.
Die Betäubung muss gut sitzen, damit das Pferd bei der OP keine Schmerzen hat. Erfahrung ist hierbei sehr wichtig.

OP bei uns stets ohne Vollnarkose

Die Therapie

Oft wird der Hufkrebs erst nach deutlicher Ausbreitung festgestellt. Dann kommt nur noch eine Radikaloperation in Betracht. Die betroffenen Stellen am/unter dem Huf müssen radikal operativ entfernt werden. Häufig müssen die Hufballen und Eckstrebenwände mit behandelt werden werden.

Als gute Wundversorgung und auch später zu Heilungsbeschleunigung hat sich Merbromin- und Lotagenlösung bestens bewährt. Das klassische Deckelhufeisen, so wie auch Gipsverbände, sind nach der OP gut geeignet, um einen starken Druckverband zu gewährleisten.

Der Druckverband ist zur Heilung äußerst wichtig, weil sich unter dem Druck keine neuen „Krebszellen“ bilden können. Oft sind die Pferde schon wenige Tage nach der Operation schmerz- und lahmfrei. Bei einigen Patienten war der operierte Herd schon nach ca. 4 Wochen so generiert, dass das Pferd bereits wieder im Sport eingesetzt wurde.

Dies war nur durch hocheffiziente Druckverbände möglich, ohne ausreichend Kompression kein Erfolg!

Wenn der Patient in Vollnarkose ist, ist es für mich am einfachsten zu arbeiten. Aber natürlich mit einem gewissen Risiko für das Pferd. Daher verzichten wir auf eine Vollnarkose – wenn es eben möglich ist.

Auch ohne OP zum Erfolg

aber auch hierbei müssen sie einmal bei uns vorstellig werden

Wird der Hufkrebs frühzeitig erkannt, so hat sich auch schon eine Mixtur aus Kupfer-Sulfat-PentahydratMebromin-Aluminiumacetat-Tartrat-Lösung bewährt. Täglich aufgetragen, konnte so manch eine Operation auch schon umgangen werden. Mittlerweile halten wir ein fertiges Präparat für erkrankte Pferde bereit, welches täglich aufgetragen werden muss. Oftmals wird ein operativer Eingriff somit hinfällig, und eine sichtbare Besserung tritt schon nach 4 – 5 Tagen ein.

Abschließend möchte ich die Pferdebesitzer ermahnen, nicht die „Schuldzuweisung“ für eine solche Krankheit auf den Stallbetreiber zu projizieren. Hufkrebs kommt weder vom Reitplatz noch aus der Box. Das Krankheitsbild ist sehr komplex und beinhaltet immer eine Stoffwechselstörung und weitere Faktoren. Unsere fertige Tinktur kann nur nach einer Sichtung und Feststellung der Bedürftigkeit Ihres Pferdes überreicht werden. E-Mailanfragen (zwecks postalischer Versendung) sind zwecklos.

Herzlichst, ihr Markus Raabe und die Tierärzteschaft 

Markus Raabe hält oft Vorträge zum Thema Huferkrankungen.

Wir bieten weiterhin kostenlose Hilfe für Hufkrebs an. Ob es sich dabei nun um StrahlkrebsSohlenkrebs oder um die Eckstreben handelt.

Allgemein gibt es für die kostenlose Hilfe vom Team Markus Raabe (Equiwent) einen Grund.

Es handelt sich um eine gemeinnützige Organisation z. B. therapeutisches Reiten, Reitverein oder z. B. ein Zoo oder Tierpark in finanzieller Notlage.

Es muss sich natürlich dabei um ein Tier aus dem eigenen Bestand handeln.
Unterlagen werden durch uns geprüft.
Es ist ein einfacher Antrag auf Hilfe.

Wir helfen sehr gerne, wenn dies möglich ist.
Jedoch sind wir nicht das Sozialamt und wir müssen uns vor Missbrauch schützen.
Wir unterstützen auch keine Tiersammler oder Tierretter, welche Tiere retten, ohne diese anschließend finanzieren zu können oder eigentlich sogar selber Hilfe benötigen.

Kontakt Markus Raabe:
horseclinic@equiwent.org